Einsetzen für Jugendarbeit

Mein Name ist Florian Görner, ich bin 21 Jahre alt und Azubi.

 

Seit dem 28. September 2008 bin ich Gemeindevertreter der Gemeinde Breydin im Landkreis Barnim. Die Gemeinde besteht aus zwei Ortsteilen: Trampe und Tuchen-Klobbicke mit insgesamt 860 Einwohnern. Sicherlich ist es nur ein sehr kleines Dorf, aber es gibt auch hier viel zu tun und zu entscheiden.

 

Ich setzte mich dafür ein, dass in unserer Gemeinde wieder mehr Jugendarbeit gemacht wird. Vor vielen Jahren wurde unser damaliger Jugendclub geschlossen und unsere Freizeitaktivitäten verlagerten sich an die Bushaltestelle oder in alte Armeebunker. Deshalb muss es wieder einen Anlaufpunkt für Jugendliche geben, an dem die Jugendlichen unter sich sein können. Außerdem könnte man sich für bessere Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche in der Gemeinde einsetzen.

 

Viele Leute finden es bei uns auf dem Dorf langweilig und öde. Es ist auch langweilig und öde, wenn nichts los ist und niemand was macht. Darum sind die Entwicklung der Freizeitmöglichkeiten, die Förderung des kulturellen und sportlichen Lebens für mich ebenfalls wichtige Schwerpunkte bei der Arbeit als Gemeindevertreter. So überlegen wir uns in der Gemeindevertretersitzung oder in Arbeitsgruppen, wie man beispielsweise unsere Vereine besser unterstützt oder wie wir unsere Dorffeste noch besser machen können.

 

Jeder, der denkt, es könnte einiges in seinem Dorf, seiner Stadt oder seinem Landkreis besser sein, dem empfehle ich: Misch mit!

 

Ein anderes großes Problem ist der schlechte Zugang zum Breitbandinternet oder der schlechte Handyempfang. Als Gemeindevertreter habe ich hier viel mehr Möglichkeiten, mich für einen besseren Anschluss an die Kommunikationsnetze stark zu machen. Das Gleiche gilt auch für den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln, die eher schlecht als recht auf dem Dorf erreichbar sind – oder für die Erreichbarkeit von Arztpraxen oder Kindergärten. Diese Einrichtungen müssen in der Gemeinde für alle gut erreichbar sein!

 

Es gibt auch viele komplizierte Dinge, wie die Beratung über Bebauungs- und Flächennutzungspläne, kommunales Eigentum oder die Haushaltsplanung. Aber auch das kann Spaß machen, wenn man mitbestimmt, wofür und wie viel Geld in der Gemeinde ausgegeben wird.

 

Jeder, der denkt, es könnte einiges in seinem Dorf, seiner Stadt oder seinem Landkreis besser  sein, dem empfehle ich: Misch mit!